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Burnout und Blackberry

Martin Kamp

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Eine neue Studie der Techniker-Krankenkasse (TK) zeigt: Acht von zehn Deutschen fühlen sich gestresst, und vor allem der Job ist daran schuld.  Berufstätige seien 2008 allein wegen Burnout-Symptomen fast zehn Millionen Tage krank geschrieben worden, so das Ergebnis der TK-Befragung. Stressfaktor Nummer eins ist der Job: Jeder Dritte arbeite am Limit, weil Hektik und Termindruck an der Tagesordnung seien. Viele leiden zudem darunter, rund um die Uhr erreichbar sein zu müssen.

Also: Weg mit den Blackberries! Nicht immer erreichbar sein. Ausschalten, um abschalten zu können.

Tags: Gesundheit

Dieser Artikel wurde am Donnerstag, 14. Mai 2009 um 19:40 erstellt und ist in der Kategorie Politik & Gesellschaft abgelegt. Antworten zu diesem Artikel können durch den RSS 2.0-Feed verfolgt werden. Es besteht die Möglichkeit auf diesen Artikel zu antworten oder einen Trackback von der eigenen Seite zu senden.

2 Antworten zu “Burnout und Blackberry”

  1. Arnd sagt:
    28. Mai 2009 um 10:36

    ….wahrscheinlich ist es auch bei vielen nicht betrieblich bedingte Notwendigkeit, rund um die Uhr für den Job da zu sein. Vielmehr nehmen sie es dankbar in Kauf, dass vielleicht zu später Stunde doch noch der eine oder andere anruft, der auch nicht vom Beruf loslassen will. Und/oder Defizite im Zeitmanagement können weitere Gründe sein.
    Wie dem auch sei: Ausschalten ist in jedem Fall ein guter Hinweis!

  2. Alexander sagt:
    16. Juni 2009 um 08:46

    In Deutschland müssen wir noch viel mehr darauf schauen, wie wir gesundheitsfördernde Arbeitsbedingungen schaffen können. Ob Stress oder Rückenschmerzen - einen Teil davon kann vermieden werden. Die Gewerkschaften sollten die Arbeitsbedingungen deshalb bei der Aushandlung der Tarifverträge mit bedenken - wie jetzt zum Beispiel bei den Tarifverhandlungen zwischen den kommunalen Arbeitgebern und Ver.di hinsichtlich der Kindergärtnerinnen.

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