
Rekord-Tief beim Krankenstand: Man möchte sich freuen - für die Arbeitgeber und die Sozialkassen. Und mehr noch für die Arbeitnehmer - schön, wenn sie gesünder sind! Oder trauen sich die Arbeitnehmer nur nicht, zu Hause zu bleiben, weil sie Angst um ihren Job haben, gerade in der Krise? Das wäre nicht nur für die Betroffenen selbst schlimm, sondern auch volkswirtschaftlicher Unfug. Denn verschleppte Krankheiten sind auf Dauer teurer als Bagatell-Erkrankungen, die rasch auskuriert werden.
Fast jeder regt sich über Kollegen auf, die ”gelben Urlaub” machen, also “krank feiern”. Zu Recht. Aber genauso falsch ist, eine nicht vorhandene Gesundheit zu demonstrieren und zelebrieren. Auf Dauer geht das auch auf Kosten der Solidargemeinschaft. Anerkennendes Schulterklopfen für jene, die sich mit gelbem Schein zur Arbeit quälen, ist also fehl am Platze.
Am besten ist immer noch: Vorsorgen. Und: Gesund arbeiten!
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