
Das Bundesarbeitsministerium hat eine neue Broschüre zur Mitarbeiterkapitalbeteiligung herausgegeben. Lesenswert! Aber trotz des Fotos und des Vorworts von Olaf Scholz nicht vergessen: Es war die CDU, die in der Großen Koalition das Thema auf die Tagesordnung gesetzt hat. Und in der CDU hatte sich die CDA dafür stark gemacht. Der Erfolg: Seit dem 1. April dieses Jahres wird die Mitarbeiterbeteiligung besser gefördert, unter anderem mit einem Steuerfreibetrag, der fast verdreifacht wurde.
Aber wie läuft Mitarbeiterbeteiligung eigentlich praktisch? Hat jemand Erfahrung mit Kapitalbeteiligung im eigenen Betrieb?
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Bereits in den 50iger Jahren des letzt. Jh. wurden Vorschläge zu Unternehmensverfassungen (u. a. Osw.v.Nell-Breuning) gemacht, in denen Kapitalgeber und Beschäftige ohne aussenstehende Gewerkschaftsfunktionäre die Unternehmen leiten und nicht nur Eigentümer der Sachmittel das Sagen haben. Davon kann ich nichts mehr hören oder lesen.
Da könnte eine echte Reform ansetzen.
Clemens Hohl, Frankfurterstr. 2/23, 72760 Reutlingen