
Vertrauen ist wichtig für die Wirtschaft. Wie schnell Blasen platzen und Kartenhäuser zusammenbrechen, wenn das Vertrauen fehlt, hat die Finanzkrise gezeigt. Karl Schiewerling, Bundestagsabgeordneter der CDA, hat den Zusammenhang im Gespräch mit der SO! jetzt an einem ganz plastischen Beispiel deutlich gemacht: “Wenn ich mir in der Pommes-Bude eine Curry-Wurst kaufe, muss ich mich darauf verlassen können, dass kein Rattengift daran ist. Und der Verkäufer muss darauf vertrauen, dass ich mir nicht die Wurst schnappe und davon renne. So ist das in vielen Bereichen der Wirtschaft. Das nenne ich das Curry-Wurst-Theorem.”
Tags: Ethik
Sehr schöner Beitrag über die Bedeutung von Vertrauen. Doch worauf gründet sich dieses Vertrauen? Doch wohl auf einer gemeinsamen Wertebasis – mal komplexer wie Religion und Ethik und mal banaler im alltäglichen Verhalten. Ein Beispiel: Bestellen Sie mal in Köln “ne halve Hahn”! Und Sie erhalten keinen knackigen Broiler, sondern eher einen etwas würzigen Käse. Zurückgeben können Sie die Bestellung nicht. Es kommt eben auf das regionale alltägliche Verhalten an. Was auf den “kölschen rheinischen Kapitalismus” noch witzig erscheinen mag, ist im globalen Kontext schon schwieriger: schon mal ne Kettwurst am Everest gegessen?!
Das Curry-Wurst-Theorem und sein abgeleiteter Fall des ökonomsichen Halve-Hahn-Ungleichgewichts…?!