
Kaufen mit gutem Gewissen – das ist schon seit langem nicht mehr nur etwas für Ökofreaks. Im Gegenteil: Immer mehr Verbraucher interessieren sich dafür, unter welchen Bedingungen Produkte hergestellt worden sind. Welche Auswirkungen hat die Herstellung auf die Erderwärmung? Wie werden die Arbeitnehmer in der Firma behandelt? Müssen unter Umständen Kinder dafür schuften?
Nun muss man sich nicht mehr nur auf Siegel verlassen, wenn man mit gutem Gewissen shoppen will.
Einen ganz neuen Service bietet GoodGuide mit einer iPhone-Applikation. Da kann man den Strichcode eines Produktes eintippen – und bekommt umgehend Informationen über Produkt und Produktionsbedingungen geliefert. Dabei vergleicht GoodGuide 200 Datenbanken, in denen Infos über die Produkte enthalten sind. Darauf weist der Harvard-Psychologe Daniel Goleman in einem Interview mit “Cicero” hin.
So weit, so gut. Vielleicht könnte man noch einen Schritt weiter gehen. Wenn ein Produkt an der Kasse gescannt wird, werden die Infos über Umwelt- und Arbeitsbedingungen direkt mit auf den Kassenbon gedruckt. Dann könnten die Beschäftigten von einigen Discountern gleich lesen, wie schlecht sie selbst behandelt werden.
Tags: Ethik, Kinderarbeit