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	<title>Kommentare zu: Gutscheine oder gut genutzte Scheine?</title>
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	<description>Hier diskutieren die Christlich-Sozialen</description>
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		<title>Von: Thomas Heddergott</title>
		<link>http://www.soziale-ordnung.de/2009/11/gutscheine-oder-gut-genutzte-scheine/comment-page-1/#comment-273</link>
		<dc:creator>Thomas Heddergott</dc:creator>
		<pubDate>Wed, 23 Dec 2009 14:12:52 +0000</pubDate>
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		<description>Liebe Kolleginnen und Kollegen,
in Thüringen haben wir seit 1996 ein Landeserziehungsgeld in Höhe von 150,- € für Kinder im Alter zwischen 2 und 3 Jahren. Ist eine gute Sache und wird auch gut angenommen. Viele Fragen erübrigen sich, wenn man es mit dem christlichen Menschenbild und dem Grundsatz der Subsidiarität ernst meint. 
Wir trauen unseren Menschen etwas zu. Deshalb übertragen wir ihnen auch Verantwortung. Eltern zu sagen, sie würden mit mehr Geld ihre Kinder vernachlässigen, halte ich für eine Ohrfeige für die meisten Eltern. 
Leider haben nicht alle Eltern das Glück, in Normalschicht zu arbeiten und regelmäßig während der Öffnungszeiten einer Kita ihr Kind bringen und abholen zu können. Durch das Elterngeld können sie eine alternative Tagespflege für sich in Anspruch nehmen. Dies ist auch besser für die Bindungsqualität, insbesondere je jünger die Kinder sind. Die Evaluation der Thüringer Familienoffensive von Prof. Opielka und Prof. Winkler wäre als Literatur sehr hilfreich. Gibt es kostenlos beim Thüringer Sozialministerium oder auch unter www.vg-uder.de zum download. Der Koalitionsvertrag in Thüringen und das Volksbegehren für eine &quot;bessere&quot; Familienpolitik in Thüringen gehen wieder weg von der Orientierung am Kindeswohl und an den Interessen der Eltern, zurück zur verstärkten Förderung der freien Träger, von denen zahlreiche Träger in den Jahren bis 2005 viel Geld mit den Kitas verdient haben. Unglaublich viel, was die Kommunen erst durch die Transparenz mit dem neuen KitaGesetz ab 2006 erfahren haben.</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Liebe Kolleginnen und Kollegen,<br />
in Thüringen haben wir seit 1996 ein Landeserziehungsgeld in Höhe von 150,- € für Kinder im Alter zwischen 2 und 3 Jahren. Ist eine gute Sache und wird auch gut angenommen. Viele Fragen erübrigen sich, wenn man es mit dem christlichen Menschenbild und dem Grundsatz der Subsidiarität ernst meint.<br />
Wir trauen unseren Menschen etwas zu. Deshalb übertragen wir ihnen auch Verantwortung. Eltern zu sagen, sie würden mit mehr Geld ihre Kinder vernachlässigen, halte ich für eine Ohrfeige für die meisten Eltern.<br />
Leider haben nicht alle Eltern das Glück, in Normalschicht zu arbeiten und regelmäßig während der Öffnungszeiten einer Kita ihr Kind bringen und abholen zu können. Durch das Elterngeld können sie eine alternative Tagespflege für sich in Anspruch nehmen. Dies ist auch besser für die Bindungsqualität, insbesondere je jünger die Kinder sind. Die Evaluation der Thüringer Familienoffensive von Prof. Opielka und Prof. Winkler wäre als Literatur sehr hilfreich. Gibt es kostenlos beim Thüringer Sozialministerium oder auch unter <a href="http://www.vg-uder.de" rel="nofollow">http://www.vg-uder.de</a> zum download. Der Koalitionsvertrag in Thüringen und das Volksbegehren für eine &#8220;bessere&#8221; Familienpolitik in Thüringen gehen wieder weg von der Orientierung am Kindeswohl und an den Interessen der Eltern, zurück zur verstärkten Förderung der freien Träger, von denen zahlreiche Träger in den Jahren bis 2005 viel Geld mit den Kitas verdient haben. Unglaublich viel, was die Kommunen erst durch die Transparenz mit dem neuen KitaGesetz ab 2006 erfahren haben.</p>
]]></content:encoded>
	</item>
	<item>
		<title>Von: Michael Süßbeck, Viersen</title>
		<link>http://www.soziale-ordnung.de/2009/11/gutscheine-oder-gut-genutzte-scheine/comment-page-1/#comment-154</link>
		<dc:creator>Michael Süßbeck, Viersen</dc:creator>
		<pubDate>Fri, 27 Nov 2009 22:12:04 +0000</pubDate>
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		<description>Geht es wirklich um Diskriminierung, wenn jemand für die Gutscheine ist? Und verstößt das wirklich gegen das Freiheitsgebot und unser Menschenbild? Geht es nicht eine Nummer kleiner? Müssen wir immer noch (überspitzt) in den alten Kategorien von Rabenmutter und Heimchen am Herd diskutieren? Es geht doch nicht darum, allen Eltern die Erziehungsfähigkeit abzustreiten. Aber es heißt doch, die Augen vor der Wirklichkeit zu verschließen, wenn so getan wird, als würden sich alle Eltern aufopferungsvoll um die Kinder kümmern, ihre Bedürfnisse befriedigen und selbst Verzicht üben. Die Eltern haben gegenüber ihren Kindern eben nicht nur Rechte, sondern auch Pflichten. Darf es dem Staat egal sein, ob sie diesen Pflichten auch nachkommen. Und darf er sich dann nicht auch Gedanken machen, wie das Ziel einer staatlichen Leistung auch erreicht wird? Im negativer Abgrenzung tut er das ohnehin schon, z.B. beim Schutz vor Gewalt. Ist es dann nicht zulässig, auch im gestalterischen Sinne zu agieren? Es stellt sich dann &quot;nur&quot; noch die Frage, wie die eine von der anderen Gruppe zu unterscheiden ist. Sicherlich nicht in der Kategorie &quot;alle Alg II - Bezieher&quot;. Dies wäre in der Tat eine Diskriminierung. Aber ich finde, über diese Frage, den Weg dahin, muss man diskutieren dürfen. 
Eine abschließende Antwort habe ich auch nicht. Allerdings mache ich durchaus die Erfahrung, dass gute Kindertageseinrichtungen Kindern Dinge mit auf den Weg geben, die eine Familie nicht leisten kann. Sie kann sicherlich nicht die elternliche Liebe und Fürsorge ersetzen. Aber diese wird den Kindern bei &quot;guten&quot; Eltern auch durch einen Besuch einer Einrichtung nicht genommen. Vielleicht gewinnen die Kinder ja auch dadurch, dass sie dann beides haben. 

Abschluss: Zu unterstellen, den Befürwortern der Gutscheine gehe es um Ideologie und gleichzeitig nur die uneingeschränkte Freiheit der Familie zu befürworten, selbst über die Mittel zu entscheiden, argumentiert aus meiner Sicht ebenfalls ideologisch.</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Geht es wirklich um Diskriminierung, wenn jemand für die Gutscheine ist? Und verstößt das wirklich gegen das Freiheitsgebot und unser Menschenbild? Geht es nicht eine Nummer kleiner? Müssen wir immer noch (überspitzt) in den alten Kategorien von Rabenmutter und Heimchen am Herd diskutieren? Es geht doch nicht darum, allen Eltern die Erziehungsfähigkeit abzustreiten. Aber es heißt doch, die Augen vor der Wirklichkeit zu verschließen, wenn so getan wird, als würden sich alle Eltern aufopferungsvoll um die Kinder kümmern, ihre Bedürfnisse befriedigen und selbst Verzicht üben. Die Eltern haben gegenüber ihren Kindern eben nicht nur Rechte, sondern auch Pflichten. Darf es dem Staat egal sein, ob sie diesen Pflichten auch nachkommen. Und darf er sich dann nicht auch Gedanken machen, wie das Ziel einer staatlichen Leistung auch erreicht wird? Im negativer Abgrenzung tut er das ohnehin schon, z.B. beim Schutz vor Gewalt. Ist es dann nicht zulässig, auch im gestalterischen Sinne zu agieren? Es stellt sich dann &#8220;nur&#8221; noch die Frage, wie die eine von der anderen Gruppe zu unterscheiden ist. Sicherlich nicht in der Kategorie &#8220;alle Alg II &#8211; Bezieher&#8221;. Dies wäre in der Tat eine Diskriminierung. Aber ich finde, über diese Frage, den Weg dahin, muss man diskutieren dürfen.<br />
Eine abschließende Antwort habe ich auch nicht. Allerdings mache ich durchaus die Erfahrung, dass gute Kindertageseinrichtungen Kindern Dinge mit auf den Weg geben, die eine Familie nicht leisten kann. Sie kann sicherlich nicht die elternliche Liebe und Fürsorge ersetzen. Aber diese wird den Kindern bei &#8220;guten&#8221; Eltern auch durch einen Besuch einer Einrichtung nicht genommen. Vielleicht gewinnen die Kinder ja auch dadurch, dass sie dann beides haben. </p>
<p>Abschluss: Zu unterstellen, den Befürwortern der Gutscheine gehe es um Ideologie und gleichzeitig nur die uneingeschränkte Freiheit der Familie zu befürworten, selbst über die Mittel zu entscheiden, argumentiert aus meiner Sicht ebenfalls ideologisch.</p>
]]></content:encoded>
	</item>
	<item>
		<title>Von: Ferdinand Lutz</title>
		<link>http://www.soziale-ordnung.de/2009/11/gutscheine-oder-gut-genutzte-scheine/comment-page-1/#comment-153</link>
		<dc:creator>Ferdinand Lutz</dc:creator>
		<pubDate>Thu, 26 Nov 2009 10:25:09 +0000</pubDate>
		<guid isPermaLink="false">http://www.soziale-ordnung.de/?p=835#comment-153</guid>
		<description>Gutscheine statt Betreuungsgeld würde Millionen Eltern diskriminieren und wären m. E. derart abwegig, dass ich mich wundere, dass Politiker, die ernst genommen werden wollen, darüber überhaupt diskutieren. Solch eine absurde Idee kann doch nur ideologischer Verblendung entspringen. Nur ein Minimum an Lebenserfahrung reicht schon, um zu wissen, dass Eltern sich in aller Regel mit ihren Bedürfnissen immer mehr einschränken, um den Kindern umso mehr zugute kommen zu lassen. Wegen den wenigen Erziehungsberechtigten, die sich anders verhalten, dürfen nicht, wie Frau Merkel richtig sagt, alle Eltern unter Generalverdacht gestellt werden. Ihre Parole zu Beginn ihrer Kanzlerschaft: &quot;Lasst uns mehr Freiheit wagen!&quot; würde ja geradezu zynisch wirken bei einer Gutscheinvergabe.
Die Gegner des Betreuungsgeldes, in erster Linie die &quot;Familienministerin&quot;, sollten sich an einen Beschluss des Bundesparteitages der CDU vor einigen Jahren erinnern, der nie aufgehoben wurde: 600 € Familiengeld pro Monat und Kind! Der Parteitag wusste, was heute totgeschwiegen wird: Das Bundesverfassungsgericht verlangt, dass Eltern, die ihre Kinder selbst erziehen, nicht schlechter gestellt werden als Eltern, die ihre Kinder durch teure öffentliche Einrichtungen betreuen lassen. Durch ein solches Familiengeld hätten die Eltern erst die echte Wahlmöglichkeit, die Kinder selbst zu betreuen, selbst eine Betreuung zu organisieren oder öffentliche Einrichtungen in Anspruch zu nehmen. 

Die CDA hat damals, leider ohne durchschlagende Wirkung, eine Kampagne gestartet: &quot;Wer Kinder erzieht, hat sein Geld verdient!&quot; Die derzeitigen Verhältnisse sind also extrem verfassungswidrig, wodurch vielen Millionen Euro den Müttern vorenthalten werden, die ihre Kinder selbst betreuen und deswegen gezwungen werden, außer Haus berufstätig zu sein.

Ganz nebenbei wird durch diese mit geradezu bewundernswerter Borniertheit und deutscher Gründlichkeit betriebene Verfassungswidrigkeit das Tempo in die demographische Katastrophe, die nicht nur die Bevölkerung dezimiert, sondern auch die Sozialsysteme ruiniert, noch beschleunigt.

Das übliche Argument, dass dafür kein Geld da sei, kann bei solchem Verfassungsverstoß nicht gelten, zumal jedes Familiengeld günstiger ist als die Schaffung und Unterhaltung eines bis zu 1.500 € teueren Kita-Platzes. Deshalb weiß auch niemand, wie ein massiver Kita-Platz-Ausbau überhaupt finanziert und getragen werden soll. Jagt die Politik da nicht einem Phantom nach? Entsprechend dem Susidiaritätsprinzip ist es auch (ähnlich wie bei der Pflege) hier allemal günstiger für den Steuerzahler, dass der Staat zwar fördert, aber nicht selbst organisiert.

Ein Betreuungsgeld von 130 € (rund ein Zehntel der Kosten eines Kita-Platzes) ist zwar ein richtiger Anfang, aber angesichts der Leistungen, die nicht nur 40 Stunden, sondern 168 Stunden wöchentlich erbracht werden, nicht mehr als ein Almosen. Dazu kommt es viel zu spät, weil die Verfassungswidrigkeit schon lange besteht. Angesichts einer solchen SItuation ein Betreungsgeld auch noch streitig zu machen mit einer Diskussion über Gutscheine, ist schlicht unfassbar.

Ferdinand Lutz
Siegstraße 144
57250 Netphen
Tel.0271/76381</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Gutscheine statt Betreuungsgeld würde Millionen Eltern diskriminieren und wären m. E. derart abwegig, dass ich mich wundere, dass Politiker, die ernst genommen werden wollen, darüber überhaupt diskutieren. Solch eine absurde Idee kann doch nur ideologischer Verblendung entspringen. Nur ein Minimum an Lebenserfahrung reicht schon, um zu wissen, dass Eltern sich in aller Regel mit ihren Bedürfnissen immer mehr einschränken, um den Kindern umso mehr zugute kommen zu lassen. Wegen den wenigen Erziehungsberechtigten, die sich anders verhalten, dürfen nicht, wie Frau Merkel richtig sagt, alle Eltern unter Generalverdacht gestellt werden. Ihre Parole zu Beginn ihrer Kanzlerschaft: &#8220;Lasst uns mehr Freiheit wagen!&#8221; würde ja geradezu zynisch wirken bei einer Gutscheinvergabe.<br />
Die Gegner des Betreuungsgeldes, in erster Linie die &#8220;Familienministerin&#8221;, sollten sich an einen Beschluss des Bundesparteitages der CDU vor einigen Jahren erinnern, der nie aufgehoben wurde: 600 € Familiengeld pro Monat und Kind! Der Parteitag wusste, was heute totgeschwiegen wird: Das Bundesverfassungsgericht verlangt, dass Eltern, die ihre Kinder selbst erziehen, nicht schlechter gestellt werden als Eltern, die ihre Kinder durch teure öffentliche Einrichtungen betreuen lassen. Durch ein solches Familiengeld hätten die Eltern erst die echte Wahlmöglichkeit, die Kinder selbst zu betreuen, selbst eine Betreuung zu organisieren oder öffentliche Einrichtungen in Anspruch zu nehmen. </p>
<p>Die CDA hat damals, leider ohne durchschlagende Wirkung, eine Kampagne gestartet: &#8220;Wer Kinder erzieht, hat sein Geld verdient!&#8221; Die derzeitigen Verhältnisse sind also extrem verfassungswidrig, wodurch vielen Millionen Euro den Müttern vorenthalten werden, die ihre Kinder selbst betreuen und deswegen gezwungen werden, außer Haus berufstätig zu sein.</p>
<p>Ganz nebenbei wird durch diese mit geradezu bewundernswerter Borniertheit und deutscher Gründlichkeit betriebene Verfassungswidrigkeit das Tempo in die demographische Katastrophe, die nicht nur die Bevölkerung dezimiert, sondern auch die Sozialsysteme ruiniert, noch beschleunigt.</p>
<p>Das übliche Argument, dass dafür kein Geld da sei, kann bei solchem Verfassungsverstoß nicht gelten, zumal jedes Familiengeld günstiger ist als die Schaffung und Unterhaltung eines bis zu 1.500 € teueren Kita-Platzes. Deshalb weiß auch niemand, wie ein massiver Kita-Platz-Ausbau überhaupt finanziert und getragen werden soll. Jagt die Politik da nicht einem Phantom nach? Entsprechend dem Susidiaritätsprinzip ist es auch (ähnlich wie bei der Pflege) hier allemal günstiger für den Steuerzahler, dass der Staat zwar fördert, aber nicht selbst organisiert.</p>
<p>Ein Betreuungsgeld von 130 € (rund ein Zehntel der Kosten eines Kita-Platzes) ist zwar ein richtiger Anfang, aber angesichts der Leistungen, die nicht nur 40 Stunden, sondern 168 Stunden wöchentlich erbracht werden, nicht mehr als ein Almosen. Dazu kommt es viel zu spät, weil die Verfassungswidrigkeit schon lange besteht. Angesichts einer solchen SItuation ein Betreungsgeld auch noch streitig zu machen mit einer Diskussion über Gutscheine, ist schlicht unfassbar.</p>
<p>Ferdinand Lutz<br />
Siegstraße 144<br />
57250 Netphen<br />
Tel.0271/76381</p>
]]></content:encoded>
	</item>
	<item>
		<title>Von: Hans-Peter Stemmer</title>
		<link>http://www.soziale-ordnung.de/2009/11/gutscheine-oder-gut-genutzte-scheine/comment-page-1/#comment-152</link>
		<dc:creator>Hans-Peter Stemmer</dc:creator>
		<pubDate>Thu, 26 Nov 2009 09:54:20 +0000</pubDate>
		<guid isPermaLink="false">http://www.soziale-ordnung.de/?p=835#comment-152</guid>
		<description>Gutscheine auszugeben kommt einer Entmündigung gleich. Die Verbesserung der Betreuungsangebote für Kleinkinder entsprang dem Wunsch, Beruf und Familie besser vereinbaren zu können. Die Bereitschaft zum Kind, insbesondere von solchen Frauen mit langjähriger und hoch qualifizierter Ausbildung, sollte durch die Bereitstellung von mehr Betreuungsangeboten gefördert werden. Ich betrachte das Betreuungsgeld auch als einen finanziellen Ausgleich für jene Familien, in denen ein Elternteil (in der Regel die Mutter) vorübergehend bewusst auf Erwerbsarbeit und damit auch auf Einkommen verzichtet. 
Wer Gutscheine ausgeben will müsste dies konsequenterweise auch an Stelle des Kindergeldes tun.</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Gutscheine auszugeben kommt einer Entmündigung gleich. Die Verbesserung der Betreuungsangebote für Kleinkinder entsprang dem Wunsch, Beruf und Familie besser vereinbaren zu können. Die Bereitschaft zum Kind, insbesondere von solchen Frauen mit langjähriger und hoch qualifizierter Ausbildung, sollte durch die Bereitstellung von mehr Betreuungsangeboten gefördert werden. Ich betrachte das Betreuungsgeld auch als einen finanziellen Ausgleich für jene Familien, in denen ein Elternteil (in der Regel die Mutter) vorübergehend bewusst auf Erwerbsarbeit und damit auch auf Einkommen verzichtet.<br />
Wer Gutscheine ausgeben will müsste dies konsequenterweise auch an Stelle des Kindergeldes tun.</p>
]]></content:encoded>
	</item>
	<item>
		<title>Von: Josef Holtvogt</title>
		<link>http://www.soziale-ordnung.de/2009/11/gutscheine-oder-gut-genutzte-scheine/comment-page-1/#comment-151</link>
		<dc:creator>Josef Holtvogt</dc:creator>
		<pubDate>Wed, 25 Nov 2009 14:54:22 +0000</pubDate>
		<guid isPermaLink="false">http://www.soziale-ordnung.de/?p=835#comment-151</guid>
		<description>Zu einer echten Wahlfreiheit der Eltern gehört das Betreuungsgeld.
Wir sollten uns mal ehrlich umsehen, wie bemüht viele Eltern um ihre Kinder sind und uns nicht von den Medien kirre machen lassen.
Traut der Staat den Eltern denn gar nichts mehr zu?
Weiter begrüße ich die Aussagen unseres Ministerpräsidenten Christian Wulff in der NWZ vom 25.11.2009:  
«Wir dürfen Eltern, die zu Hause betreuen, nicht im Stich lassen.» Es werde viel Geld in Tagesmütter und Krippenausbau investiert. Man müsse aber auch «die enorme Erziehungsleistung von Vätern und Müttern zu Hause» anerkennen</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Zu einer echten Wahlfreiheit der Eltern gehört das Betreuungsgeld.<br />
Wir sollten uns mal ehrlich umsehen, wie bemüht viele Eltern um ihre Kinder sind und uns nicht von den Medien kirre machen lassen.<br />
Traut der Staat den Eltern denn gar nichts mehr zu?<br />
Weiter begrüße ich die Aussagen unseres Ministerpräsidenten Christian Wulff in der NWZ vom 25.11.2009:<br />
«Wir dürfen Eltern, die zu Hause betreuen, nicht im Stich lassen.» Es werde viel Geld in Tagesmütter und Krippenausbau investiert. Man müsse aber auch «die enorme Erziehungsleistung von Vätern und Müttern zu Hause» anerkennen</p>
]]></content:encoded>
	</item>
	<item>
		<title>Von: Gerhard Winter</title>
		<link>http://www.soziale-ordnung.de/2009/11/gutscheine-oder-gut-genutzte-scheine/comment-page-1/#comment-150</link>
		<dc:creator>Gerhard Winter</dc:creator>
		<pubDate>Wed, 25 Nov 2009 11:30:03 +0000</pubDate>
		<guid isPermaLink="false">http://www.soziale-ordnung.de/?p=835#comment-150</guid>
		<description>Väter und Mütter, welche ihre Aufgabe als Eltern ernst und sich die Zeit für ihre Kinder nehmen, werden gesellschaftlich und auch in der CDU-Politik als &quot;Vorgestrige&quot; behandelt. Außerhäusige Kinderbetreuung wird - ausschließlich im Interesse der Erwachsenen -  als Chance für berufliche Tätigkeit verstanden. Die Position der CDU ist, wie ich sie kenne, nicht so einseitig. 
An anderer Stelle werden &quot;Kinderrechte&quot; diskutiert. Sie werden - wieder - nur als Rechte gegenüber dem Staat verstanden. Das erste Kinderrecht richtet sich aber gegen die Eltern. So sieht es auch unsere Verfassung vor. Das Recht der Kinder gegenüber den Eltern beinhaltet an erster Stelle das Recht auf die Zeit der Eltern. Genau dieses ist in der letzten CDA-Bundestagung bestätigt und festgeschrieben worden.
Alle, die sich dafür aussprechen, das Betreuungsgeld in der Form von Gutscheinen auszuzahlen, müssen sich darüber klar werden, welches Bild von Familie sie vor Augen haben - und ob dieses Bild mit der Realität übereinstimmt oder nicht, auch in Ballungsräumen. Wenn diese
Protagonisten von Gutscheinen und eines bestimmten, meines Erachtens falschen Familienbildes, konsequent zu Ende denken würden, dann müssten sie sogar fordern, alle kinderbezogenen staatlichen Transferleistungen (wie z.B. das Kindergeld) nicht mehr an die Eltern auszuzahlen, sondern - auf welchem Wege auch immer - an den Eltern vorbei den Kindern zugute kommen zu lassen.</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Väter und Mütter, welche ihre Aufgabe als Eltern ernst und sich die Zeit für ihre Kinder nehmen, werden gesellschaftlich und auch in der CDU-Politik als &#8220;Vorgestrige&#8221; behandelt. Außerhäusige Kinderbetreuung wird &#8211; ausschließlich im Interesse der Erwachsenen &#8211;  als Chance für berufliche Tätigkeit verstanden. Die Position der CDU ist, wie ich sie kenne, nicht so einseitig.<br />
An anderer Stelle werden &#8220;Kinderrechte&#8221; diskutiert. Sie werden &#8211; wieder &#8211; nur als Rechte gegenüber dem Staat verstanden. Das erste Kinderrecht richtet sich aber gegen die Eltern. So sieht es auch unsere Verfassung vor. Das Recht der Kinder gegenüber den Eltern beinhaltet an erster Stelle das Recht auf die Zeit der Eltern. Genau dieses ist in der letzten CDA-Bundestagung bestätigt und festgeschrieben worden.<br />
Alle, die sich dafür aussprechen, das Betreuungsgeld in der Form von Gutscheinen auszuzahlen, müssen sich darüber klar werden, welches Bild von Familie sie vor Augen haben &#8211; und ob dieses Bild mit der Realität übereinstimmt oder nicht, auch in Ballungsräumen. Wenn diese<br />
Protagonisten von Gutscheinen und eines bestimmten, meines Erachtens falschen Familienbildes, konsequent zu Ende denken würden, dann müssten sie sogar fordern, alle kinderbezogenen staatlichen Transferleistungen (wie z.B. das Kindergeld) nicht mehr an die Eltern auszuzahlen, sondern &#8211; auf welchem Wege auch immer &#8211; an den Eltern vorbei den Kindern zugute kommen zu lassen.</p>
]]></content:encoded>
	</item>
	<item>
		<title>Von: Günter Schwarm</title>
		<link>http://www.soziale-ordnung.de/2009/11/gutscheine-oder-gut-genutzte-scheine/comment-page-1/#comment-149</link>
		<dc:creator>Günter Schwarm</dc:creator>
		<pubDate>Wed, 25 Nov 2009 09:24:57 +0000</pubDate>
		<guid isPermaLink="false">http://www.soziale-ordnung.de/?p=835#comment-149</guid>
		<description>Spontan habe ich folgende Szene vor Augen:

Mutter, Mitte 30 bis Mitte 40, 
kein Migrationshintergrund,
Empfängerin von Hartz IV - Geld, 
immer wieder wechselnde Partner, 
mehrere Kinder im Krippen-, Kindergarten- und Schulalter,
trinkt gern Bier, raucht gern Zigaretten,
bringt das Kind nicht zur Krippe, 
ist zufrieden mit sich und der Welt und 
erhält jeden Monat 150 € mehr. 
Wenn das jüngste Kind aus dem Krippenalter heraus, 
ein weiteres Kind. 
Sie bleibt weiterhin zu Haus ,
passt aufs Kind auf, 
ist weiterhin zufrieden mit sich und der Welt und 
erhält jeden Monat weiter(e) 150 €.

Kinderkriegen sorgt für Konsum und Umsatz!
Kinderkriegen sorgt für Wirtschaftswachstum!
Kinderkriegen sorgt für den Fortbestand der Gesellschaft!
Demographischer Abwärtstrend gestoppt!

Eine schöne Welt - oder doch nur Traum?</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Spontan habe ich folgende Szene vor Augen:</p>
<p>Mutter, Mitte 30 bis Mitte 40,<br />
kein Migrationshintergrund,<br />
Empfängerin von Hartz IV &#8211; Geld,<br />
immer wieder wechselnde Partner,<br />
mehrere Kinder im Krippen-, Kindergarten- und Schulalter,<br />
trinkt gern Bier, raucht gern Zigaretten,<br />
bringt das Kind nicht zur Krippe,<br />
ist zufrieden mit sich und der Welt und<br />
erhält jeden Monat 150 € mehr.<br />
Wenn das jüngste Kind aus dem Krippenalter heraus,<br />
ein weiteres Kind.<br />
Sie bleibt weiterhin zu Haus ,<br />
passt aufs Kind auf,<br />
ist weiterhin zufrieden mit sich und der Welt und<br />
erhält jeden Monat weiter(e) 150 €.</p>
<p>Kinderkriegen sorgt für Konsum und Umsatz!<br />
Kinderkriegen sorgt für Wirtschaftswachstum!<br />
Kinderkriegen sorgt für den Fortbestand der Gesellschaft!<br />
Demographischer Abwärtstrend gestoppt!</p>
<p>Eine schöne Welt &#8211; oder doch nur Traum?</p>
]]></content:encoded>
	</item>
	<item>
		<title>Von: Roselinde Simm</title>
		<link>http://www.soziale-ordnung.de/2009/11/gutscheine-oder-gut-genutzte-scheine/comment-page-1/#comment-148</link>
		<dc:creator>Roselinde Simm</dc:creator>
		<pubDate>Wed, 25 Nov 2009 08:57:23 +0000</pubDate>
		<guid isPermaLink="false">http://www.soziale-ordnung.de/?p=835#comment-148</guid>
		<description>Ich finde es gut Familien zu unterstützen und Ihnen das Leben mit Kindern und für Kinder zu erleichtern. Das geht aber nicht mit Gutscheinen, das ist vollkommener Blödsinn. Man muß sich mal den Aufwand vor Augen halten, der durch die Vergabe von Gutscheinen entsteht. Ich dachte, daß wir die Bürokratie abbauen wollen!?!?
Es wäre mal wieder an der Zeit schon in der Schule durch sinnvollen Unterricht mit einer kindgerechten Unterstützung zu beginnen. Es hat vor Jahren weder Mädchen noch Jungen geschadet, daß sie die Grundprinzipien des kochens und putzens gelernt haben und über das kochen eine Schulspeisung würde vielen Familien helfen und den Kindern zeigen was gesunde Ernährung ist. Das wäre eine vernünftige Entlastung für viele Familien und die Hilfe kommt dann allen Kindern zu Gute. Einige Schulen haben über Projekte das mittlerweile aufgegriffen. BRAVO!</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Ich finde es gut Familien zu unterstützen und Ihnen das Leben mit Kindern und für Kinder zu erleichtern. Das geht aber nicht mit Gutscheinen, das ist vollkommener Blödsinn. Man muß sich mal den Aufwand vor Augen halten, der durch die Vergabe von Gutscheinen entsteht. Ich dachte, daß wir die Bürokratie abbauen wollen!?!?<br />
Es wäre mal wieder an der Zeit schon in der Schule durch sinnvollen Unterricht mit einer kindgerechten Unterstützung zu beginnen. Es hat vor Jahren weder Mädchen noch Jungen geschadet, daß sie die Grundprinzipien des kochens und putzens gelernt haben und über das kochen eine Schulspeisung würde vielen Familien helfen und den Kindern zeigen was gesunde Ernährung ist. Das wäre eine vernünftige Entlastung für viele Familien und die Hilfe kommt dann allen Kindern zu Gute. Einige Schulen haben über Projekte das mittlerweile aufgegriffen. BRAVO!</p>
]]></content:encoded>
	</item>
	<item>
		<title>Von: Ingrid Claas</title>
		<link>http://www.soziale-ordnung.de/2009/11/gutscheine-oder-gut-genutzte-scheine/comment-page-1/#comment-147</link>
		<dc:creator>Ingrid Claas</dc:creator>
		<pubDate>Wed, 25 Nov 2009 08:52:36 +0000</pubDate>
		<guid isPermaLink="false">http://www.soziale-ordnung.de/?p=835#comment-147</guid>
		<description>Auch ich habe grundsätzliche Bedenken gegen das Betreuungsgeld. Wenn wirklich etwas mehr für Kinder getan werden soll, dann ist es vernünftiger dafür zu sorgen, dass jedes Kind in der Krippe, im Kindergarten und in der Schule zwei kostenlose (gesunde) Mahlzeiten bekommt, frisches Obst und Gemüse und mehr Förderung beim Lernen.</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Auch ich habe grundsätzliche Bedenken gegen das Betreuungsgeld. Wenn wirklich etwas mehr für Kinder getan werden soll, dann ist es vernünftiger dafür zu sorgen, dass jedes Kind in der Krippe, im Kindergarten und in der Schule zwei kostenlose (gesunde) Mahlzeiten bekommt, frisches Obst und Gemüse und mehr Förderung beim Lernen.</p>
]]></content:encoded>
	</item>
	<item>
		<title>Von: Sylvia Wöber-Servaes</title>
		<link>http://www.soziale-ordnung.de/2009/11/gutscheine-oder-gut-genutzte-scheine/comment-page-1/#comment-146</link>
		<dc:creator>Sylvia Wöber-Servaes</dc:creator>
		<pubDate>Tue, 24 Nov 2009 20:57:38 +0000</pubDate>
		<guid isPermaLink="false">http://www.soziale-ordnung.de/?p=835#comment-146</guid>
		<description>Ich habe mich immer schwer getan mit dem Betreuungsgeld. Es war ja ein Zugeständnis an die CSU vor der Landtagswahl. Hat aber nichts geholfen, wie wir wissen!
Wenn es denn schon Geld geben soll, dann bitte nicht nach dem Gießkannenprinzip - wie das Kindergeld - sondern gezielt für die altersgerechte Bedürfnisse der Kinder. Man kann nicht davon ausgehen, dass alle Eltern nur an ihre Kinder denken, leider. Die die es tun, haben das Geld auch meistens nicht nötig. 
Also, wenn es nach mir ginge, gäbe es das Betreuungsgeld überhaupt nicht.</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Ich habe mich immer schwer getan mit dem Betreuungsgeld. Es war ja ein Zugeständnis an die CSU vor der Landtagswahl. Hat aber nichts geholfen, wie wir wissen!<br />
Wenn es denn schon Geld geben soll, dann bitte nicht nach dem Gießkannenprinzip &#8211; wie das Kindergeld &#8211; sondern gezielt für die altersgerechte Bedürfnisse der Kinder. Man kann nicht davon ausgehen, dass alle Eltern nur an ihre Kinder denken, leider. Die die es tun, haben das Geld auch meistens nicht nötig.<br />
Also, wenn es nach mir ginge, gäbe es das Betreuungsgeld überhaupt nicht.</p>
]]></content:encoded>
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