
Der CDA-Bundesvorstand hat einen Beschluss zur Volkspartei CDU gefasst. Grundlage ist ein Thesenpapier von Karl-Albert Eßer. Der Titel: “Verharren im Dreißig-Prozent-Turm oder Aufbruch zu neuen Ufern?”
Die CDU hat als einzige politische Kraft im Parteiensystem die Chance, durch eine werteorientierte, integrierende Politik breite Bevölkerungskreise aus den unterschiedlichsten Schichten zu erreichen und auch zu binden. Dies wird ihr aber nur gelingen, wenn sie die Stärke aufbringt, die auseinanderlaufenden gesellschaftlichen Entwicklungen in einem offenen Diskussionsprozess wieder zusammenzuführen.
Eßers sieben Thesen lauten:
- Die CDU muss Integrationspartei bleiben.
- Die Politik der CDU muss auf erkennbaren Grundwerten beruhen.
- Die CDU muss die Partei der Sozialen Marktwirtschaft bleiben.
- Die CDU muss die Partei der Arbeit sein.
- Die CDU muss die Bildungspartei sein.
- Die CDU muss die Familienpartei bleiben.
- Die CDU muss die Europapartei bleiben.
Wenn es der CDU nicht gelingt, in der aktuellen Tagespolitik
christliche Akzente zu setzen, werden gläubige Wähler lieber
zu christlich aktiven Splitterparteien gehen!