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	<title>Kommentare zu: Lang lebe der komplizierte Sozialstaat &#8211; eine Polemik.</title>
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	<description>Hier diskutieren die Christlich-Sozialen</description>
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		<title>Von: Axel</title>
		<link>http://www.soziale-ordnung.de/2009/12/lang-lebe-der-komplizierte-sozialstaat-eine-polemik/comment-page-1/#comment-251</link>
		<dc:creator>Axel</dc:creator>
		<pubDate>Thu, 17 Dec 2009 15:56:16 +0000</pubDate>
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		<description>Dem kann ich nur zustimmen. Das beste Instrument zur Kostenkontrolle ist immer noch das Eigeninteresse der Gesamtheit der Leistungsempfänger, selbst möglichst wenig zahlen zu müssen. Das gilt auch für die Sozialpartner. Und die ist bei einer Beitragsfinanzierung nun einmal deutlich stärker gegeben als bei einer Steuerfinanzierung.
Die Steuerfinanzierung hat, gerade in der Krise, ohne Zweifel ihre Berechtigung. Das die Lohnzusatzkosten möglichst niedrig sein sollen, damit Arbeitsplätze entstehen können, eine &quot;Binsenweisheit&quot;. Aber auf Dauer kann der Staat nicht weiter so auf Pump leben wie bisher, auch, aber nicht nur wegen der neuen Schuldengrenze und der EU-Defizitgrenze. Aber mit der &quot;Beschleunigung des Wachstums&quot; und entsprechend steigender Beitragseinnahmen wird sich das Problem ja hoffentlich - bis zur nächsten Krise - erst einmal von selbst erledigen ...</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Dem kann ich nur zustimmen. Das beste Instrument zur Kostenkontrolle ist immer noch das Eigeninteresse der Gesamtheit der Leistungsempfänger, selbst möglichst wenig zahlen zu müssen. Das gilt auch für die Sozialpartner. Und die ist bei einer Beitragsfinanzierung nun einmal deutlich stärker gegeben als bei einer Steuerfinanzierung.<br />
Die Steuerfinanzierung hat, gerade in der Krise, ohne Zweifel ihre Berechtigung. Das die Lohnzusatzkosten möglichst niedrig sein sollen, damit Arbeitsplätze entstehen können, eine &#8220;Binsenweisheit&#8221;. Aber auf Dauer kann der Staat nicht weiter so auf Pump leben wie bisher, auch, aber nicht nur wegen der neuen Schuldengrenze und der EU-Defizitgrenze. Aber mit der &#8220;Beschleunigung des Wachstums&#8221; und entsprechend steigender Beitragseinnahmen wird sich das Problem ja hoffentlich &#8211; bis zur nächsten Krise &#8211; erst einmal von selbst erledigen &#8230;</p>
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		<title>Von: Martin Kamp</title>
		<link>http://www.soziale-ordnung.de/2009/12/lang-lebe-der-komplizierte-sozialstaat-eine-polemik/comment-page-1/#comment-156</link>
		<dc:creator>Martin Kamp</dc:creator>
		<pubDate>Tue, 01 Dec 2009 11:48:19 +0000</pubDate>
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		<description>Ein weiser Text! Steuerfinanzierung hat durchaus einiges für sich. Über die Einkommensteuer lässt sich prima umverteilen. Aber immer mehr auf die Steuerfinanzierung umzusteigen - das wäre der Abschluss einer lang anhaltenden Entwicklung hin zu immer anonymeren sozialen Sicherungssystemen. Man erinnere sich daran, wie die Krankenkassen entstanden sind: als Versicherungsvereine auf Gegenseitigkeit, als Unterstützungs- und Hilfkassen. Die Versicherten kannten sich noch untereinander. Soziale Kontrolle - das beste Instrument zur Kostendämpfung - funktionierte.</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Ein weiser Text! Steuerfinanzierung hat durchaus einiges für sich. Über die Einkommensteuer lässt sich prima umverteilen. Aber immer mehr auf die Steuerfinanzierung umzusteigen &#8211; das wäre der Abschluss einer lang anhaltenden Entwicklung hin zu immer anonymeren sozialen Sicherungssystemen. Man erinnere sich daran, wie die Krankenkassen entstanden sind: als Versicherungsvereine auf Gegenseitigkeit, als Unterstützungs- und Hilfkassen. Die Versicherten kannten sich noch untereinander. Soziale Kontrolle &#8211; das beste Instrument zur Kostendämpfung &#8211; funktionierte.</p>
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