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	<title>Kommentare zu: Gefährliche Schnapsidee</title>
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	<description>Hier diskutieren die Christlich-Sozialen</description>
	<lastBuildDate>Fri, 03 Feb 2012 13:33:50 +0000</lastBuildDate>
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		<title>Von: Sascha</title>
		<link>http://www.soziale-ordnung.de/2010/03/gefahrliche-schnapsidee/comment-page-1/#comment-461</link>
		<dc:creator>Sascha</dc:creator>
		<pubDate>Wed, 10 Mar 2010 10:31:15 +0000</pubDate>
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		<description>Ich kann Manfred Huber nur beipflichten: Das gibt es bereits alles. Es geht doch bei Frau Kraft nicht darum, dass über bestimmte Job sinnvolle Integration in den Arbeitsmarkt geschafft werden könnte - unbestritten ein wichtiger Versuch, der jede Anstrengung lohnt. 

Das Problem von Frau Kraft ist doch, dass sie offensichtlich nicht weiß, dass es diese Maßnahmen bereits in der einen oder anderen Form gibt und vor allem, dass sie sagt, 25% der Langzeitarbeitslosen seien &quot;verloren&quot;. Was hat dann eine Stellenvermittlung mit Integration zu tun? Nichts, aber auch gar nichts, weil sich die &quot;Vermittelteten&quot; als abgestempelt empfinden werden.</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Ich kann Manfred Huber nur beipflichten: Das gibt es bereits alles. Es geht doch bei Frau Kraft nicht darum, dass über bestimmte Job sinnvolle Integration in den Arbeitsmarkt geschafft werden könnte &#8211; unbestritten ein wichtiger Versuch, der jede Anstrengung lohnt. </p>
<p>Das Problem von Frau Kraft ist doch, dass sie offensichtlich nicht weiß, dass es diese Maßnahmen bereits in der einen oder anderen Form gibt und vor allem, dass sie sagt, 25% der Langzeitarbeitslosen seien &#8220;verloren&#8221;. Was hat dann eine Stellenvermittlung mit Integration zu tun? Nichts, aber auch gar nichts, weil sich die &#8220;Vermittelteten&#8221; als abgestempelt empfinden werden.</p>
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		<title>Von: Klaus Morsch</title>
		<link>http://www.soziale-ordnung.de/2010/03/gefahrliche-schnapsidee/comment-page-1/#comment-458</link>
		<dc:creator>Klaus Morsch</dc:creator>
		<pubDate>Tue, 09 Mar 2010 18:18:43 +0000</pubDate>
		<guid isPermaLink="false">http://www.soziale-ordnung.de/?p=1077#comment-458</guid>
		<description>Jeder Politiker, der die Vollbeschäftigung als anstrebenswertes und mögliches Ziel verspricht, weiß es  nicht besseer, oder er sagt bewusst die Unwahrheit. Beides ist schlimm!
Die Zahl der versicherungspflichtigen Vollzeitjobs geht stets und ständig zurück. Jeder kann das in den Firmen im Umkreis miterleben und in Statistiken nachlesen. Es gibt zwar einige Zukunftstechnologien, die aber weit weniger neue Jobs bringen, als alte vernichtet werden. Die monatlichen Arbeitslosenzahlen sind geschönt.
Die Schlussfolgerung von Frau Kraft ist also im Prinzip nicht falsch, wenn auch ihr Lösungsansatz nicht passt.
Es ist traurig, dass dieses Thema immer nur zu populistichen und wahltaktischen Zwecken missbraucht wird. Alle Verantwortlichen, egal auf welcher Seite deren Herz schlägt, verdrängen die immer stärker werdenden Probleme und hangeln sich von einer Wahl zur nächsten.

Als kleiner Tip für Interessierte sei folgendes Buch genannt:
Das Ende der Arbeit - und ihre Zukunft! Neue Konzepte für das 21. Jahrhundert (Jeremy Rifkin)</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Jeder Politiker, der die Vollbeschäftigung als anstrebenswertes und mögliches Ziel verspricht, weiß es  nicht besseer, oder er sagt bewusst die Unwahrheit. Beides ist schlimm!<br />
Die Zahl der versicherungspflichtigen Vollzeitjobs geht stets und ständig zurück. Jeder kann das in den Firmen im Umkreis miterleben und in Statistiken nachlesen. Es gibt zwar einige Zukunftstechnologien, die aber weit weniger neue Jobs bringen, als alte vernichtet werden. Die monatlichen Arbeitslosenzahlen sind geschönt.<br />
Die Schlussfolgerung von Frau Kraft ist also im Prinzip nicht falsch, wenn auch ihr Lösungsansatz nicht passt.<br />
Es ist traurig, dass dieses Thema immer nur zu populistichen und wahltaktischen Zwecken missbraucht wird. Alle Verantwortlichen, egal auf welcher Seite deren Herz schlägt, verdrängen die immer stärker werdenden Probleme und hangeln sich von einer Wahl zur nächsten.</p>
<p>Als kleiner Tip für Interessierte sei folgendes Buch genannt:<br />
Das Ende der Arbeit &#8211; und ihre Zukunft! Neue Konzepte für das 21. Jahrhundert (Jeremy Rifkin)</p>
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	<item>
		<title>Von: Manfred Huber</title>
		<link>http://www.soziale-ordnung.de/2010/03/gefahrliche-schnapsidee/comment-page-1/#comment-457</link>
		<dc:creator>Manfred Huber</dc:creator>
		<pubDate>Tue, 09 Mar 2010 16:08:08 +0000</pubDate>
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		<description>Solange das Misstrauen den Blick für unvoreingenommene Lösungen vernebelt werden die beabsichtigten Wirkunngen bei den Betroffenen verfehlt. Deshalb erscheint es mir wenig zielführend, den konfusen Eingebungen weitere hinzuzufügen.</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Solange das Misstrauen den Blick für unvoreingenommene Lösungen vernebelt werden die beabsichtigten Wirkunngen bei den Betroffenen verfehlt. Deshalb erscheint es mir wenig zielführend, den konfusen Eingebungen weitere hinzuzufügen.</p>
]]></content:encoded>
	</item>
	<item>
		<title>Von: Manfred Huber</title>
		<link>http://www.soziale-ordnung.de/2010/03/gefahrliche-schnapsidee/comment-page-1/#comment-456</link>
		<dc:creator>Manfred Huber</dc:creator>
		<pubDate>Tue, 09 Mar 2010 15:56:29 +0000</pubDate>
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		<description>Das &quot;hartzige&quot; palaver ist ein Streit um die Wirksamkeit von Placebos auf dem Arbeitsmarkt. Alle &quot;Ideen&quot; haben eines gemeinsam: sie sind weder inovativ noch effektiv. Man täuscht Lösungen vor, die vor allem Ressentiments
bedienen. Fakt ist, dass es weniger Jobs als Arbeitslose gibt. Fakt ist auch, dass die Mehrheit der Arbeitssuchenden arbeitswillig ist.Und schliesslich ist daran zu erinnern, dass all die Lösungsvorschläge bereits heute schon in den bestehenden Gesetzen enthalten und damit anwendbar sind.  Dass es bei dieser Konstellation Missbrauch gibt, indem sich einige in der Untätigkeit einrichten und andere das Überangebot an Arbeitskraft zum Dumping bei den Löhnen nutzen, ist der Preis eines weitgehend liberalisierten Arbeitsmarktes. Dabei sollte die Binsenweisheit, dass jede gesetzliche Regelung den Schlüssel zu ihrem Missbrauch bereits von der Verkündung an in sich birgt.</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Das &#8220;hartzige&#8221; palaver ist ein Streit um die Wirksamkeit von Placebos auf dem Arbeitsmarkt. Alle &#8220;Ideen&#8221; haben eines gemeinsam: sie sind weder inovativ noch effektiv. Man täuscht Lösungen vor, die vor allem Ressentiments<br />
bedienen. Fakt ist, dass es weniger Jobs als Arbeitslose gibt. Fakt ist auch, dass die Mehrheit der Arbeitssuchenden arbeitswillig ist.Und schliesslich ist daran zu erinnern, dass all die Lösungsvorschläge bereits heute schon in den bestehenden Gesetzen enthalten und damit anwendbar sind.  Dass es bei dieser Konstellation Missbrauch gibt, indem sich einige in der Untätigkeit einrichten und andere das Überangebot an Arbeitskraft zum Dumping bei den Löhnen nutzen, ist der Preis eines weitgehend liberalisierten Arbeitsmarktes. Dabei sollte die Binsenweisheit, dass jede gesetzliche Regelung den Schlüssel zu ihrem Missbrauch bereits von der Verkündung an in sich birgt.</p>
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	<item>
		<title>Von: Prof. Dr. Erich Röper</title>
		<link>http://www.soziale-ordnung.de/2010/03/gefahrliche-schnapsidee/comment-page-1/#comment-455</link>
		<dc:creator>Prof. Dr. Erich Röper</dc:creator>
		<pubDate>Tue, 09 Mar 2010 15:18:24 +0000</pubDate>
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		<description>Es kann Sinn einer solchen Maßnahme sein, Langzeitarbeitslose an einer regelmäßige Tätigkeit außerhalb des Hauses zu gewöhnen, eine Voraussetzung für eine mögliche Wiedereingliederung in den Arbeitsmarkt. Das ist keine Diskriminierung Arbeitsloser à la Westerwelle, sondern Teil eines Integrrationsprrozesses. Staat den Vorschlag von Frau Kraft rundheraus abzulehnen, sollte die CDA Vorstellungen entwickeln, wie Landzeitarbeitslose arbeitsmarrktfit gemacht werden können.</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Es kann Sinn einer solchen Maßnahme sein, Langzeitarbeitslose an einer regelmäßige Tätigkeit außerhalb des Hauses zu gewöhnen, eine Voraussetzung für eine mögliche Wiedereingliederung in den Arbeitsmarkt. Das ist keine Diskriminierung Arbeitsloser à la Westerwelle, sondern Teil eines Integrrationsprrozesses. Staat den Vorschlag von Frau Kraft rundheraus abzulehnen, sollte die CDA Vorstellungen entwickeln, wie Landzeitarbeitslose arbeitsmarrktfit gemacht werden können.</p>
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		<title>Von: Sascha</title>
		<link>http://www.soziale-ordnung.de/2010/03/gefahrliche-schnapsidee/comment-page-1/#comment-454</link>
		<dc:creator>Sascha</dc:creator>
		<pubDate>Tue, 09 Mar 2010 10:58:30 +0000</pubDate>
		<guid isPermaLink="false">http://www.soziale-ordnung.de/?p=1077#comment-454</guid>
		<description>Sehr, sehr richtig. 

An den Äußerungen von Frau Kraft merkt man, dass entweder sie die Systematik von Hartz IV nicht verstanden hat oder dass das System selbst nicht verständlich ist. Letztlich ist es wohl eine Mischung aus beidem und Frau Kraft versucht, über würdelose Umschreibungen des Zustands diese Defizite zu verstecken. 

Gut, dass Rüttgers und Laumann diesen Fehlzustand bei Hartz IV schon länger erkannt haben und - auch gegen starken innerparteilichen Widerstand - erste Verbesserungen durchgesetzt haben.</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Sehr, sehr richtig. </p>
<p>An den Äußerungen von Frau Kraft merkt man, dass entweder sie die Systematik von Hartz IV nicht verstanden hat oder dass das System selbst nicht verständlich ist. Letztlich ist es wohl eine Mischung aus beidem und Frau Kraft versucht, über würdelose Umschreibungen des Zustands diese Defizite zu verstecken. </p>
<p>Gut, dass Rüttgers und Laumann diesen Fehlzustand bei Hartz IV schon länger erkannt haben und &#8211; auch gegen starken innerparteilichen Widerstand &#8211; erste Verbesserungen durchgesetzt haben.</p>
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