
Arbeiten bei McDonald’s - das ist mehr als nur Buletten braten und Pommes in die Friteuse stecken. In dem Fast-Food-Restaurant können junge Leute eine Berufsausbildung machen. In zwei Jahren kann man dort “Fachkraft im Gastgewerbe” werden, in drei Jahren sogar “Fachmann oder -frau für Systemgastronomie”. McDonald’s bildet in diesem Jahr bundesweit 1.100 Jugendliche aus. Dabei bekommen Abgänger von allen Schulformen eine Chance. Grund genug für den CDA-Bundesvorsitzenden Karl-Josef Laumann, seine diesjährige Ausbildungstour als nordrhein-westfälischer Arbeitsminister bei McDonald’s in Köln zu beginnen.
Der Minister besucht 15 Unternehmen und Betriebe in Nordrhein-Westfalen, die ihre Ausbildungsanstrengungen trotz Krise oder Kurzarbeit nicht zurückfahren. Einige investieren sogar mehr in Ausbildung.
Karl-Josef Laumann appelliert an die Firmen, Jugendlichen eine Perspektive zu bieten. Er ist davon überzeugt, dass das auch im Interesse der Wirtschaft selbst liegt. Die Tour steht denn auch unter dem Motto: “Ausbildung gegen Fachkräftemangel - gerade in der Krise”. “Wer jetzt nicht am Ball bleibt und noch mehr ausbildet, steht nach der Krise ohne qualifizierte Mitarbeiter da”, sagte der Minister.
