
Eine Umfrage des Verbraucherschutzministeriums zeigt: Über ein Viertel der Unternehmen nutzt das Internet, um Personalentscheidungen vorzubereiten. Und 36 Prozent der befragten Unternehmen geben an, sie informierten sich auch über soziale Netzwerke. In der Zusammenfassung der Studie heißt es:
Bei einem Viertel der Unternehmen kommt es vor, dass Bewerber wegen Informationen aus dem Internet nicht eingestellt werden. Für 56 Prozent kann jemand aber auch genau wegen der Informationen aus dem Internet interessanter werden.
Arbeitnehmer-Datenschutz ist also nicht nur eine staatliche Aufgabe. Sondern jede/r ist auch gut beraten, sich selbst zu schützen – durch eine sorgfältige Abwägung, welche Informationen über die eigene Person man öffentlich macht. Wer zu viel, wer das Falsche von sich preisgibt – dem drohen Nachteile.
